Der gestiefelte Kater unterwegs – wie der Kleinste die Stadt kennen lernt

Kurz nach seinem Geburtstag hat unser Kleinster im vergangenen Herbst das Laufen gelernt. Fröhlich und so weit ihn seine Füßchen tragen erkundet er seitdem das Kopfsteinpflaster unserer Stadt, genauso wie Gras, Matsch und Kletterbalken. Da Barfuß laufen in dieser Jahreszeit nicht so praktikabel ist, suchten wir nach einer Alternative für unseren kleinen Entdecker. Die kleinen Kinderfüße sollten gut geschützt, warm verpackt und trotzdem in ihrer Bewegung nicht durch feste Sohlen eingeschränkt werden.

Bei der kanadischen Firma Stonz fanden wir, was wir suchten. Super gemütliche und wasserdichte Booties ohne feste Sohle mit warmen Kuschelflies-Innenschuhen für besonders kalte Tage. Vom ersten Moment an heiß geliebt und auch jetzt für den bald beginnenden Frühling unser Schuhfavorit für Nikolas.

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Die Booties ermöglichen eine gute Bodenhaftung im wahrsten Sinne des Wortes und das Gefühl für die Beschaffenheit der verschiedenen Untergründe geht auch im Winter nicht verloren. Schade eigentlich, dass es die gemütlichen Stiefel nur in Größen bis 2,5Jahre gibt. Unsere Großen versuchen regelmäßig ihre Füße hinein zu bekommen um wenigstens auf Zehenspitzen damit herum zu hüpfen.

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Und weil auch der Frühling oft noch ganz schön matschig und nass ist, dürfen uns diese Schuhe noch eine Weile begleiten, bis sie in die Sommerpause gehen.

Die Firma Stonz bemüht sich um Nachhaltigkeit und um ständige Produktverbesserung. Die verschiedenen Designs finde ich sehr gelungen. Sehr süße Motive, die die Kinder mögen, aber die kein bisschen kitschig wirken. Bei der Größenauswahl kann man sich wirklich gut an den Altersangaben orientieren. Der Service ist klasse und es wird sehr schnell geliefert. Für die großen gibt es zwar keine Booties, dafür werden wir im Sommer die schönen schlichten Gummistiefel testen.

Ich bin gegangen um zu bleiben – 48h Mama-Auszeit

Ich möchte eine Erfahrung mit Euch teilen, die mir in vielerlei Hinsicht neue Blickwinkel auf gewohnte Abläufe geschenkt hat. Am Wochenende war ich einfach mal weg. Ganz alleine mit meinem Gepäck, dass so ungewohnt handlich war, denn es war ja nur für mich. Ein tolles Gefühl, einfach zwei zusätzliche paar Schuhe in den Koffer zu stecken und noch einen Kuschelcardigan einzupacken anstatt möglichst alle Klamotten kompakt gefaltet und praktisch zu verstauen. Noch ein Kissen für die lange Busfahrt und auf ging es mit meinfernbus.de. In einem komfortabel ausgestatteten Reisebus mit viel Platz bin ich für 22,- von Berlin nach Köln gefahren. Das dauert fast doppelt so lang wie mit der Bahn und kostet weniger als ein Drittel. Es dürfen zwei Gepäckstücke und ein Handgepäck mitgenommen werden. Der Bus war genau zur Hälfte besetzt, was eine wirklich gemütliche Fahrt möglich machte. Ich konnte mich angesichts der Vielzahl an Möglichkeiten zunächst gar nicht entscheiden, was ich mit meiner geschenkten Zeit anfange. Dann packte ich mein Toast mit Omelett aus und frühstückte erst mal in aller Ruhe, während der Bus am Grunewald vorbei rollte. Es war herrlich.

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Danach nahm ich mir die Biographie von Wolfgang Joop, die seit November darauf wartet gelesen zu werden und tauchte für viele Stunden  ins Joopiversum ab. Es war eine Offenbarung, ich fühlte mich zum ersten Mal in meinem Leben modisch gesehen so richtig verstanden und es blieb nicht aus, dass ich viele Seiten mit Ausrufezeichen und unterstrichenen Zeilen vollkritzelte, weil ich sie so bedeutsam fand. Mit jedem Kilometer entfernte ich mich von meiner Familie und von meinem 17 Monate alten Stillkind. Das fühlte sich auf der einen Seite etwas seltsam und ungewohnt an, andererseits spürte ich, wie ein Raum in mir immer größer wurde, von dem ich fast nicht mehr wusste, dass es ihn gibt. Ich verbrachte das Wochenende mit meinem besten Freund, leckeren selbstgemachten Quiche, George Clooney und Ausschlafen. Am Samstag liess ich mich von meinem Papa zu einem zauberhaften Dinner einladen und genoss den Abend einer kinderlosen Veranstaltung mit meinen Eltern, meiner Patentante und meinem Onkel. Den Sonntag Vormittag verbrachte ich mit meiner Oma in ihrer gemütlichen Küche vor dem Ofen und liebte es sehr auch mit ihr einmal ohne Gewusel um uns herum zu plaudern. Habe ich meine Kinder dabei, ziehen sie natürlich ganz von selbst Omas ganze Aufmerksamkeit auf sich. Für Gespräche ist dann meist wenig oder gar keine Zeit.

Mittags holte ich mit meinen Eltern das Schulmädchen bei ihrem Papa ab. Überraschung! Sie wusste nicht, dass ich mit dabei sein würde und freute sich riesig. Gemeinsam teilten wir uns die enorm großzügigen Loungesitze auf der Rückbank und führten tolle Gespräche bis wir am späten Nachmittag unsere schöne Hauptstadt wieder erreichten.

Große Wiedersehensfreude daheim und alle haben sich lieb. Nach einer Woche Abstinenz ist die Liebe zwischen kleinem Bruder und großer Schwester besonders groß. Es gibt dann einen ganzen Abend lang keinen einzigen Streit. Mein Kleinster strahlte mich schon im Treppenhaus an. Wie schön, ihn wieder zu sehen. Ich hatte mein Baby sehr vermisst. Alle vier Stunden die Brust auszustreichen macht nicht halb so viel Spaß wie eine gemütliche Stillpause mit meinem Kind. Seit ich wieder da bin, genieße ich diese umso mehr.

Ich weiss jetzt, dass ich immer noch sehr gut mit mir allein sein kann. Dass ich diese Auszeiten für mich brauche um für meine Familie in dem Maße da sein zu können, wie ich es möchte. Dass sie auch mal gut ohne mich zurecht kommt ist ein gutes Gefühl. Von Oma mit einem Care-Paket versorgt zu werden das mit rheinischem Schwarzbrot im Silberpapier  und Landrahm vom Heiko gefüllt ist (ja, da wo ich herkomme rollt einmal die Woche ein “Kaufzuhaus” vorbei und ermöglicht hemmungsloses Bürgersteigshopping) ist genau die Art von Be(groß)mutterung, die ich als Mutter hier und da brauche und haben will. Ein stilles Einverständnis unter Frauen, die wissen, woran es manchmal fehlt im Familienalltag.

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Wenn Du das Gefühl hast, dringend eine Auszeit für Dich ganz alleine zu brauchen, lasse Dich nicht zu sehr von anderen “beraten”. Du kannst Zustimmung bekommen oder Unverständnis ernten á la “also ich könnte das ja nicht”. Es ist wie in allen andern Dingen auch – am Ende liegt die Entscheidung bei Dir und nur dann kannst Du Dich mit dem Ergebnis auch wohl fühlen. Mir hilft diese gefühlte Freiheit in vielen Situationen weiter. Die Qualität der Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir ist nun viel präsenter als vor meinem Wochenende. Vater und Söhne waren einmal ganz unter sich. Ich bin wieder ganz da, denn manchmal ist es gut mal zu gehen um zu bleiben.

Sich wieder finden – wie wir uns für die Waldorfschule und den Kindergarten entschieden haben

Im Kindergarten standen bis gestern noch Maria und Josef im Fenster. Anders, als es heutzutage meist gefeiert wird, dauert die christliche Weihnachtszeit ja eigentlich bis zum 3. Februar an. Es hat sich vieles in die Adventszeit verschoben, die im Ursprung eher eine sehr besinnliche Fastenzeit war. Das wissen viele gar nicht mehr, weil wir ja ab September Printen und Dominosteine kaufen und pünktlich zum ersten Advent dekoriert haben. Meine Mama erzählt oft, dass es früher eigentlich nur einen Adventskranz und hier und da einen Stern in der Vorweihnachtszeit gab. Richtig festlich wurde es dann erst an Weihnachten. Auch die gebackenen Plätzchen wurden bis dahin nicht angerührt. Ich möchte auch keinen nadelnden Baum bis in den Februar hinein stehen haben, aber dennoch habe ich mich in diesem Jahr immer wieder bewusst an die besondere und heilige Zeit erinnern lassen, wenn ich den kleinen Engel im Fenster stehen sah. IMG_7215

Mit dem Dreikönigspiel wird im Waldorfkindergarten die Weihnachtszeit abgeschlossen. Obwohl unser Jakob erst seit zwei Wochen dort ist, durfte er einen Stern tragen und es war schön zu sehen, wie sehr er sich über diese wichtige Aufgabe gefreut hat.IMG_7216

Schon länger wollte ich darüber schreiben, wie und warum wir die Entscheidung für Waldorfpädagogik in unserer Familie getroffen haben. Mit vielen Ansätzen und Materialien bin ich selbst aufgewachsen. Wenn ich mich an meine frühe Kindheit in unserem kuscheligen kleinen Haus im Kölner Umland erinnere, dann denke ich an Ostmeier-Tiere, meine große Holzwindmühle, Hüttenschuhe, Knetbienenwachs dieses harte Zeug, das nie weich werden wollte und sich auch nicht durch die Knetpresse quetschen lies  und Kerzentropfen. Wir haben Mehl gemahlen und Kullerwichtel gebastelt und hatten Strohhalme aus STROH! Und Schaffelle – überall Schaffelle… Wir hatten Wollstulpen, dicker als die eigenen Waden und wir machten Musik auf Flöte und Glockenspiel.Hach, das war so herrlich – mir geht das Herz auf, wenn ich das schreibe.  Meine Eltern und insbesondere meine Mutter wussten schon warum sie es machten wie sie es machten. Doch das war mir ja damals nicht so klar.

Ich habe mir an vielen Tagen Filzstifte gewünscht. Einen dicken pinken Filzstift, der so doll nass malt, dass sich das Papier kräuselt. aber wir hatten eben Stockmar-Wachser. Heute bin ich diejenige, die versucht das Kinderzimmer immer wieder ein bisschen “einfacher” zu machen. Was hätte ich gegeben für einen kleinen Rollstempel als Kind oder einen Glitzerstift. So was waren echte Raritäten. Ich sammle solche Dinge manchmal aus einem Bettbezug, (natürlich nachdem der Farbaustausch zwischen Rollstempel und Bezug erfolgt ist). Glitzerstifte finden sich vorzugsweise zerknirscht unter einem Stuhlbein. Kann sein, dass der Verlust wochenlang nicht bemerkt wird, weil es noch so viel artverwandtes gibt.

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Im September des vergangenen Jahres machte unser Schulmädchen mit aller Kraft darauf aufmerksam, dass sie in der Regelschule die sich bis dahin besuchte, sehr sehr unglücklich ist. Schon im Verlauf des ersten Schuljahres hat sie sich sehr schwer getan, sich an den Schulalltag anzupassen. Denn so ist es leider. Es wird erwartet, dass kleine Kinder, zum Teil noch nicht einmal sechs Jahre alt, sich einfügen in ein Lernsystem das wenig bis gar keinen Raum für ihre Talente, Vorlieben und kreativen Ideen vorsieht. Wir konnten dabei zusehen, wie Tag für Tag das Strahlen in ihrem Gesicht weniger wurde. Sie wirkte müde matt und leer. Es tat mir im Herzen weh das mitzuerleben und ich konnte sie voll und ganz verstehen. Ich wusste, dass wir eine rasche Lösung brauchen, bevor sie ganz die Freude am Lernen und ihren Wissensdurst verliert. Es ging dann glücklicherweise alles ganz schnell. Wir fanden eine freie Waldorfschule, die uns kurzfristig eine Probewoche für Viktoria anbieten konnte. Nach dem ersten Tag war für unsere Große klar: “Hier bleibe ich!” So zog dann Stück für Stück ein ganz neues “Schulgefühl” in unseren Familienalltag ein. Wir haben uns eine Schule ausgesucht, die insgesamt sehr offen und mit viel Lehrer- und Elterninitiative ein Modell lebt, dass nicht allzu “ver-steinert” um jeden Preis funktioniert. Darüber bin ich sehr froh, denn das Schulkonzept passt so wie es ist sehr gut zu uns und unserem Familienleben. Viktoria fand sehr schnell Anschluss in ihrer neuen Klasse und geht mit den Freundinnen aus ihrer alten Klasse zum Ballettunterricht. Sie hat in jeder Hinsicht etwas Gutes dazu gewonnen und auch für uns hat ein spannender Lernprozess begonnen, da vieles aus dem Schulleben den Weg zu uns nach Hause findet. Unser großes Mädchen hat seitdem einen riesigen Entwicklungssprung gemacht und es kehrte eine spürbare Gelassenheit rund um dieses ganze Schulthema bei uns ein.

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Seit nun auch unser Junge den Kindergarten gewechselt hat, ist es noch harmonischer zu Hause geworden. Es scheint, als haben nun alle ihren Platz gefunden, von dem aus wir miteinander und aneinander wachsen können. Es tut so gut…

Blingmoment – Wäschekunst vom Liebsten

Als ich gestern ins Badezimmer kam um den Nagellackentferner zu holen, streifte mein Blick den Wäscheständer, den der Liebste mit der 30-Grad Ladung frisch geschmückt hatte. Und anstatt kurz den Schrank aufzumachen und wieder zu gehen, blieb ich einen Moment und schaute den Wäscheständer an, weil es so schön aus sah. Es hingen lauter Lieblingsfarben darauf und dazu diese frische Wäscheluft im Raum.

IMG_7298Alles war schön. Ein richtiger Blingmoment eben, der kurz die Zeit anhält und den Augenblick verzaubert. Dafür habe ich jetzt extra eine eigene Kategorie angelegt um solche Momente zu sammeln. Ich freu mich schon drauf…

 

Real good “foot” – we love german Korksohlen

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Unter dem Unter dem Motto “Ich bin ein Berliner” präsentierte sich in diesem Jahr die Bread&Butter im Flughafen Tempelhof. Das Ambiente und die besondere Stimmung in den historischen Hallen waren wunderbar inszeniert. Das ganze Blingbling im riesigen Eingangsbereich schien wie eine zauberhafte Anspielung auf einen wichtigen und von uns heiß ersehnten Trend in der kommenden  Saison. Jaaaa, es wird silbrig und es gibt viiiiel Glitzer, soweit das Auge reicht. Wie bereits hier angekündigt, war ich zusammen mit meiner Tochter auf der Modemesse unterwegs. Viktoria, die ihre eigene Nähmaschine hat um kleine Entwürfe umzusetzen, ist experimentierfreudig und sie hat einen siebten Sinn wenn es ausgefallene und besondere Stücke zu entdecken gilt. Wir waren die perfekte Besetzung für einen tollen Tag zwischen feinen Stöffchen und gemütlichem Schuhwerk.

Die Einladung von Birkenstock weckte bei mir sofort Erinnerungen an meine Hebammenausbildung. Unendlich viele Kreißsaal-Kilometer haben mich meine blauen Klassiker durch die Ausbildungszeit getragen. Als ich mit meiner Tochter schwanger war, trug ich den ganzen Sommer über mein Lieblingsmodell in hellblau mit kleinen pinkfarbenen Blüten. Diese Schuhe habe ich heute noch. Die Blümchen sind ein wenig blasser geworden, aber sie erinnern mich immer noch an meinen ersten Sommer mit Babybauch. Den großen Vorteil der Bequemlichkeit bieten Birkenstocks schon seit Jahrzehnten. Wie sieht es aber mit dem Style-Faktor aus? Zielsicher steuert Viktoria beim Messebesuch die Lieblingsfensterbank an…

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Eine Auswahl ist blitzschnell getroffen…

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“Oh Mama, sind die schön!”

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“Mamaaaaa, guck mal, also diese fünf könnte ich wirklich gut gebrauchen.”

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“Und ist das nicht toll, den rosa und den blauen könnte man so gemischt anziehen.”

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Die neue Kinderkollektion gefällt auch mir ausgesprochen gut. AUCH die Modelle für Jungs, von denen wir es irgendwie versäumt haben Bilder zu machen.. aber die Kamera konnte nur Fotos mit Glitzer…

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Meine engere Auswahl.

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Hmmm…. Also ein Paar für Zuhause,  Gizeh´s für den Sommer…

Auf den Laufstegen der fashion-shows gab es gute Nachrichten für die Füße – ab dem Frühjahr werden die Absätze wieder flach, sehr flach.

Der Gizeh ist ein toller Allrounder der sich im Sommer super kombinieren lässt. Egal ob zu Leggins, Jeans oder Maxikleidern.

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Vikis Favorit für meine Füße ist pinkes Blattgold.

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Neu sind auch Modelle mit bunter Sohle

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Und Schafe zum Anziehen für sehr sehr warme Füße im Winter.

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Ganz besonders süß fand ich diese Hüttenschuhe aus Wollfilz. Erst mal nur in Kindergrößen erhältlich (und für Frauen bis Größe 39). Die werden für Nikolaus vorgemerkt – Eine Farbe für jedes Kind.

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Sogar Leopardenträume in pink werden erfüllt. Viki überlegt immer noch, während ich fotografiere.

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Sie erklärt der freundlichen Messefrau ausführlich welche Schuhe für welchen Anlass besser geeignet sind: “Also weil mein Freund oben in Haus wohnt… und dann besuche ich noch ziemlich oft unseren Nachbar im Seitenflügel… ich glaube so ein Schuh zum reinschlüpfen wäre da schon sehr praktisch”. Die Entscheidung fällt auf die süße Ballerina-Form aber in glitzerpink.

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Diese Schluppe kann nur dafür gemacht worden sein,um jedem Mann (dessen Frau es sich wünscht,) ein bisschen “Ich- lieg- Samstag- Nachmittag- auf-dem-Garagenboden-und schraub-an meinem-Auto-rum”-Charme zu verleihen. Wenn das also der Fall ist, der Mann aber lieber Tennis spielen geht,  einfach die Adiletten mal heimlich  gegen diesen Schuh austauschen und den Anblick genießen. Mit ein bisschen Glück macht sich der Mann dann wie von selbst auf in die Garage. Ölwechsel wäre ja schon mal ein Anfang 😉

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Genauso wird das auch funktionieren wenn ich diesen hellen Blattgoldschuh anhabe. Königlicher den Müll raus bringen geht ja wohl kaum. Aber da  nicht ich die Stylingexpertin bin sondern meine Tochter, wird es wohl das Metallic-Modell in pink werden. Sie wird schon wissen warum. Schließlich hatte sie auch höchstpersönlich die Antwort auf die Frage warum die Messe wohl “Bread&Butter” heißt: “Der die erfunden hat, muss wirklich ganz schönen Hunger gehabt haben.” ❤

Vertrauensvoll in die Schwangerschaft – Tipps für einen guten Start in die Dreisamkeit

Der Weg in eine unbeschwerte Schwangerschaft beginnt mit viel Gelassenheit und Vertrauen. Sieht man sich durch die eigene biologische Uhr unter Druck gesetzt, reicht dies oft schon aus um den Hormonhaushalt empfindlich aus dem Gleichgewicht zu bringen.

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Der richtige Zeitpunkt liegt vermutlich irgendwo zwischen “Überraschungskind” und “perfekt geplant”. Die Schwangerschaft aus heiterem Himmel verläuft insbesondere für die Mutter sicherlich entspannter, wenn sie sich in einer intakten Beziehung befindet und wenn mit der Geburt des Kindes keine existentiellen Sorgen verbunden sind. Stimmen die “äußeren Umstände” d.h. beide Eltern fühlen sich im Grunde ihres Herzens bereit ein Kind zu empfangen, wird auch bei einer ungeplanten Schwangerschaft bald die Vorfreude überwiegen. Besteht hingegen über einen längeren Zeitraum ein einseitiger Kinderwunsch bei einem der Partner wogegen sich der andere noch gar nicht bereit fühlt, belastet dies bald die Beziehung dauerhaft, wenn kein gemeinsamer Lösungsweg gefunden wird. Manchmal nehmen Frauen die Entscheidung für ein Kind allein in die Hand, wenn der Partner nicht mitzieht. Durch einen solchen Alleingang können Konfliktherde an der Beziehungsbasis entstehen, die nicht absehbare Folgen in sich tragen. Nicht zuletzt belastet die Frau sich selbst und eventuell auch das Kind mit einem ewigen Geheimnis oder die Beziehung der Eltern muss zum gegebenen Zeitpunkt einen großen Vertrauensbruch hinnehmen und überwinden.

In einer gleichberechtigten Beziehung werden beide Partner offen über ihre Wünsche und Pläne sprechen und gegebenenfalls auch offen diskutieren und unterschiedliche Standpunkte austauschen.

Bei den gemeinsamen Überlegungen zum Thema Familienplanung können Eure persönlichen Antworten auf die folgenden Fragen hilfreich sein:

 

Wo sehen wir uns in einem Jahr?

 

Was sind unsere Ziele für die nächsten fünf Jahre?

 

Was bin ich bereit zugunsten eines Kindes (vorübergehend)aufzugeben?

Z.B: Platz in der Wohnung, ein zeitaufwändiges Hobby…

 

Wie können wir uns in den ersten drei Jahren mit Kind gegenseitig besonders unterstützen? (Elternzeit, Teilzeit, Umverteilung von Aufgaben)

 

 

Schließlich ist der Austausch über die eigene Kindheit eine sehr schöne Möglichkeit gemeinsame Erziehungsziele zu entdecken und den Partner noch besser kennen zu lernen. Denn auch wenn ihr einander noch so gut zu kennen glaubt und Euch perfekt auf das Eltern-sein vorbereitet, werdet ihr Situationen erleben, in denen ihr an Eure Grenzen kommt. Eine unbedachte Bemerkung des Partners im Streit kann Emotionen aus der eigenen Kindheit wachrufen. Mit einem eigenen Kind wird auch das eigene “innere Kind” wieder empfindsamer. Je mehr ihr über die prägenden Kindheitserlebnisse des anderen wisst, umso leichter fällt es Euch später überschießende Gefühlsreaktionen einzuordnen. Das kann ein sehr hilfreicher Anker sein und ungewollte gegenseitige Verletzungen vermeiden.

Ein “Kindheits-Erlebnis-Abend” mit einem guten Glas Wein bildet einen schönen Rahmen in dem ihr Euch gegenseitig von früher erzählen könnt. Ein paar Kinderfotos und Lieblingsgegenstände aus der Kinderzeit machen die Erinnerungen wacher und helfen dem anderen mit abzutauchen in eine Zeit, die die meisten Paare noch getrennt voneinander erlebt haben. Falls Du Deinen Partner oder Deine Partnerin tatsächlich aus dem Sandkasten kennst, habt ihr sogar die Möglichkeit in gemeinsamen Erinnerungen zu schwelgen.

Achte bei Eurem Gespräch auf Deinen Partner und beobachte feinfühlig seine Reaktionen und Emotionen.

 

Anregungen und Fragestellungen für einen gemeinsamen

Kindheits-Erinnerungs-Abend:

 

Was hast Du als Kind besonders gerne gemacht?

 

Mit wem hast du gerne Deine Zeit verbracht?

 

In welchen Momenten warst du traurig?

 

Wann hattest Du Angst?

 

Wie hast Du Deine Schulzeit erlebt?

 

Wie hast Du den Tod eines lieben Familienmitgliedes erlebt?

 

Nicht jede Kindheit besteht aus überwiegend schönen Momenten. Möglicherweise werden durch ein solches Gespräch auch sehr traurige und bewegende Erinnerungen geweckt.

Wenn ihr bei einem von Euch bei dieser Gelegenheit sehr überschießende Reaktionen beobachten oder gar eine traumatische Erfahrung zur Sprache kommt, dann seid dankbar und froh darüber. Denn nun habt ihr die Gelegenheit, belastende Erlebnisse anzuerkennen und zu bearbeiten. Wenn Du etwas derart belastendes mit dir herum trägst, dann ist nun die beste Zeit für Dich zu sorgen und zu prüfen, was für Dich der richtige Weg ist unbelastet den Weg in die Elternschaft anzutreten.

Falls nötig, suche einen geeigneten Psychotherapeuten, der Dich eine zeitlang begleiten kann und Dich unterstützt, Deine Vergangenheit gut zu verarbeiten.

Eine Portion Schlaf zum Mitnehmen bitte – ganz ohne Ratgeber

Es ist wieder eine mediale Schlacht im Gange. Es gibt da dieses Buch. Dieses sehr böse Buch über Babys die nicht schlafen wollen. Darin enthalten ist ein kinderfeindliches  Rezept zur langfristigen Ruhigstellung in der Nacht. In abgekürzter Geheimsprache heißt es JKKSL (comprende?). Gegen das Buch gab es eine Petition, die Autorin erlitt einen “shitstorm”    (-> das neue “Mobbing” in Internetsprache) und bekam die Möglichkeit in einem Interview in der Zeitschrift Eltern Stellung zu beziehen.

Das Interview wurde dann wiederum zahlreich auf Blogs und in Onlinemedien analysiert, differenziert, auseinandergenommen. Ich sag´s jetzt mal in ein paar ganz einfachen Worten, was ich grundsätzlich von Büchern dieser Art und übrigens auch allen möglichen anderen “Ratgebern” halte, die eine bestimmte Technik oder “Verfahren” in irgendwelchen Angelegenheiten rund um das Leben mit Kindern enthalten: “What the f… interessiert es mich, was selbsternannte Experten da draußen für den “richtigen Weg” Kinder groß zu ziehen halten.

Jedes Kind kann Schlafen lernen” steht nur als ein Werk für eine ganze Generation von seltsamen Ratgebern, deren Autoren erkannt haben, dass das dringende Schlafbedürfnis von Eltern, die Sehnsucht nach ein bisschen Ruhe und Frieden eine echte Marktlücke darstellten.

Das Durchschlafbuch – die sanfte Schlafkur für Dein Baby” ist ebenfalls aus dieser Kategorie. Bereits das “sanft” und “für Dein Baby” im Titel suggeriert Eltern die am Ende ihrer Kräfte sind, wahre Wunder. Geschicktes Marketing so wie sich eine braune Flüssigkeit mit Kohlensäure seit Jahrzehnten bestens verkauft weil die Werbung suggeriert: “Trink mich und du bist sooooo cool…” Die Titel von solchen Büchern rufen: “Lies mich und du wirst soooooo ausgeschlafen sein.” (Ist die Botschaft erst mal angekommen, ist der Preis der dafür bezahlt wird erstmal nebensächlich. In diesem Fall geht es um das Vertrauen des Kindes.) Mach Dich frei von der Suggestionskraft von außen und vertraue statt dessen doch einfach Deinem Gefühl…

Was wirklich fehlt sind kinderfreie Zeiten in denen Mütter und Väter ihre Kinder in besten Händen wissen und regelmäßig ein paar Stunden das tun können, wonach ihnen der Sinn steht.  Das ist im Grunde genommen von Anfang an Möglich. Ein heißes Bad hinter verschlossenen Badezimmertüren, ein Spaziergang allein ins Lieblingscafé oder ein paar Stunden Schlaf am Stück. Klingt traumhaft oder? Das können Elternpaare sich gegenseitig ermöglichen. Optimal erhalten sie dabei Unterstützung von Außen durch Familie und Freunde die gerne Zeit mit Kindern verbringen und für sie da sind, wenn die Eltern mal unter sich sein möchten. Dann entsteht ein dynamisches Familienleben, in de alle ihre echten Bedürfnisse einbringen können.

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Wenn Du schläfst dann wache ich und wenn Du rufst, dann bin ich da!

Eines der essentiellsten Bedürfnisse von Babys und kleinen Kindern ist körperliche Nähe zu den Eltern. Lange Zeit suchen sie diese auch im Schlaf oder zumindest im Übergang von einer Schlafphase in die andere, oder wenn sie Nachts mal Pipi müssen, oder Durst haben. Ob es irgendwelche Studien gibt die belegen, dass das gut ist für Kinder, wenn sie in den Schlaf gestillt werden oder auf Papas Bauch einschlafen ist mir ehrlich gesagt total wurscht. Ich weiss es, weil meine Kinder es so kommunizieren. Das reicht mir als Antwort völlig aus.  Der Gedanke, dass immer mehr Eltern wieder in ihr GEFÜHL kommen im Umgang mit ihren Kinder und den Bedürfnissen der eigenen Familie, gefällt mir viel besser als ein verbotenes Buch.

Mein Fazit ist: Weiter dran bleiben und jeder Frau helfen ihre eigene Antwort zu finden indem ich ihr sage: “Du weisst es besser – denn die Expertin ist in Dir!”